Fensterbank

Man unterscheidet zwischen Außenfensterbänken und Innenfensterbänken. Ihre Aufgaben und Belastungen sind unterschiedlich. Fensterbänke haben neben ihrem dekorativen Zweck auch einen praktischen Nutzen. Sie schützen das Mauerwerk vor Beschädigungen, die durch Öffnungen entstehen. Es stehen außer herkömmlichen Werkstoffen auch moderne Materialien zur Verfügung, die ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Gestaltung eröffnen.

Innenfensterbänke

Innenfensterbänke sind nicht nur eine bequeme Ablage oder Dekorationsgrundlage, sie tragen außerdem erheblich zur Wärmeisolierung bei. Innenfensterbänke sind ein gestalterisches Element, setzen farbige Akzente und geben dem Raum seine ganz individuelle Note. Sie bieten einen idealen Stellplatz für Zimmerpflanzen und Accessoires. Eine Innenfensterbank kann durchaus tiefer ausfallen, als es eigentlich nötig wäre. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass Wärmeverluste hinzukommen, wenn Heizkörper von ihr überdeckt werden. Wichtig ist auch bei den Innenbänken, dass der Anschluss Fenster/Fensterbank dicht ist, damit weder ablaufendes Schwitzwasser eindringen noch Zugluft von außen hindurch kann. Sie sind erhältlich in verschiedenen Designs und Materialien und bilden die Abschlüsse zwischen Fenster und Mauer bzw. Wand.

Außenfensterbänke

Fensterbänke im Außenbereich prägen das Erscheinungsbild eines Hauses, sie leiten Regenwasser schnell und wirksam von Fenster und Fassade weg und verhindern Verschmutzungen und Schäden. Äußere Fensterbänke bilden den unteren Bauwerksabschluss der Fenster und schließen zugleich das Mauerwerk der Fensterbrüstung ab. Die außenliegende Fensterbank ist auch als Sohlbank bekannt. Damit das Regenwasser abfließen kann, müssen sie mit Gefälle eingebaut werden sowie gut zum Fenster hin abgedichtet und dicht in die Fassade eingebunden sein. Fensterbänke im Außenbereich können aus verschiedenen Materialien bestehen: Naturstein, Keramikplatten, verzinktes Eisenblech, Aluminium oder Zementplatten.

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