Die Warme Kante

Isolierverglasungen werden im Randverbund mit Hilfe eines Abstandhalter-Profils „auf Abstand“ gehalten. So entsteht der edelgas- oder luftgefüllte Scheibenzwischenraum, auf dem die Dämmwirkung der Verglasung beruht. Durch die Abstandhalter entsteht am Bauteil Fenster eine linienförmige Wärmebrücke von beachtlicher Länge: Über Metallprofile wird die Heizwärme mehr oder weniger ungebremst ins Freie geleitet, und das entlang des gesamten Übergangsbereichs von Glas zu Rahmen.

Das schlägt sich nicht nur in der Energiebilanz des Gebäudes nieder, sondern führt an der Glaskante auch zur Abkühlung der raumseitigen Oberflächentemperatur  – die Kante wird kalt. Sinkt die Oberflächentemperatur unter die Taupunkttemperatur der umgebenden Luft, fällt dort Tauwasser an – ein oft von Verbrauchern reklamierter Komfort- und Hygienemangel. Neben der Gesundheitsgefahr für die Bewohner können bei längerem Auftreten von Tauwasser Schäden an den Fensterrahmen entstehen.

Energiesparend
Weniger Heizkosten durch bessere Wärmedämmung: Der thermisch verbesserte Abstandhalter "Warme Kante" überzeugt durch einen optimalen Wärmedurchgangs-Widerstand. Der Wärmedurchgangs-Koeffizient ist um mindestens 0,1 W/m2K niedriger im Vergleich zu herkömmlichen Aluminiumabstandhaltern. Reduzierungen bis zu 0,3 W/m2K sind erreichbar. Das Ergebnis: Mit der "Warmen Kante" können damit bis zu 5% der Heizkosten eingespart werden. Das schont den Geldbeutel – und durch einen verminderten CO2- Ausstoß auch die Umwelt.

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