Fenster Festverglasung

Ein Fenster mit Festverglasung ist ein Fenster, das sich nicht öffnen lässt. Diese Fensterart ist in Verbindung mit Kunststoffprofilen eine der preisgünstigsten Alternativen, wenn es um die Anschaffung neuer Fenster geht. Auch wenn es zunächst wie ein Nachteil klingt, dass sich das Fenster nicht öffnen lässt, so können Fenster mit Festverglasung doch mit einigen Vorteilen punkten:

  • besonders preisgünstig, da die Herstellung einfacher ist
  • bessere Wärmedämmung, da keine Spalten entstehen
  • stark einbruchhemmend, da es keine Beschläge gibt, die oft der Ansatzpunkt beim Aushebeln sind
  • mehr Möglichkeiten beim Baumaß
Fenster-Festverglasung

Wo werden Fenster mit Festverglasung eingesetzt?

Sie eignen sich optimal für Keller und andere kleine Räume, die zwar Tageslicht, aber nicht unbedingt ein Fenster zum Öffnen benötigen. Hohe, aber schmale Fenster mit Festverglasung eignen sich hervorragend bei großen Zwischenwänden und bieten in Verbindung mit einem Ornamentglas und indirekter Beleuchtung vielfältige Möglichkeiten zur kreativen Fenstergestaltung.

Aber auch besonders große Glasflächen sind ein beliebter Einsatzbereich für Festverglasungen. Dazu gehören zum Beispiel große Panoramafenster. Weiterhin beliebt sind Festverglasungen in Treppenhäusern und bei Oberlichtern und Unterlichtern. Diese dienen in der Regel der Vergrößerung des Lichteinfalls, müssen aber nicht zwingend geöffnet werden. Ebenso werden festverglaste Fenster oft als Nebenelement von Balkon- bzw. Terrassentüren eingesetzt. Für Hebeschiebetüren oder PSK-Türen sind diese sogar erforderlich. Außerdem werden gerne in Eingangsbereichen, etwa neben einer Haus- oder Nebeneingangstür, solche Elemente eingesetzt, um im Inneren für zusätzliches Licht zu sorgen.

Fenster-Festverglasung

Fenster Festverglasung im Rahmen oder im Flügel

Wird die Glasscheibe ohne Öffnungsfunktion direkt im Blendrahmen befestigt, spricht man von einer Festverglasung im Rahmen. In diesem Fall ist kein Fensterflügel vorhanden und die Fläche des Fensterrahmens fällt kleiner aus, was langfristig zur Energieeinsparung beiträgt, denn der Wärmedurchgangskoeffizient (Ug-Wert) ist bei Fenster mit Festverglasung im Rahmen deutlich besser als bei Elementen mit Dreh-Kipp-Funktion. Bei einer Festverglasung im Rahmen sind wesentlich kleinere und größere Elemente möglich als bei einer Festverglasung im Flügel, sodass ganze Hausfassaden aus Glas entstehen können. Festverglasungen im Rahmen werden gerne als Ober- und Unterlichter verwendet und sind bei Parallel-Schiebe-Kipp-Elementen (PSK Türen) und Hebe-Schiebe-Türen (HST) sogar notwendig.

Eine Festverglasung im Flügel wird auch "festverschraubter Flügel" genannt und wird in der Regel aus optischen Gründen verwendet, weil sie eine einheitliche Optik erzeugt, weil sie sich kaum von einem Fenster mit Dreh-Kipp-Funktion unterscheidet. Deshalb wird diese Variante gerne bei mehrteiligen Elementen mit unterschiedlichen Öffnungsvarianten verwendet oder wenn bereits Fenster mit Flügel im Raum verbaut wurden. Fenster mit Festverglasung besitzen aber keinen Beschlag und keinen Fenstergriff.

Ob im Blendrahmen oder im Flügel - ein festverglastes Fenster bietet sämtliche Konfigurationsmöglichkeiten. Sei es das Design, die Verglasung, eine Sprossenteilung oder der konfigurierbare Rollladen. Fenster mit Festverglasung sind energieeffizient und lassen sich flexibel in die Bauarchitektur integrieren.

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