Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, das seit dem 01.01.2020 in Kraft ist, sorgt mit Fördermaßnahmen dafür, dass Besitzer von Wohnungen bzw. Wohnhäuser bei Bedarf zeitnah in die Modernisierung Ihres Eigenheims investieren können. Mit dem Klimaschutzprogramm der Bundesregierung soll das Klimaschutzziel, 55 % weniger Treibhausgase bis 2030 im Vergleich zu 1990, erreicht werden.

Das Klimaschutzprogramm beinhaltet folgende Einzelmaßnahmen die gefördert werden:

  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken
  • Erneuerung von Fenstern oder Außentüren
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen

Steuerliche förderung

Werden alte Fenster oder Haustüren durch moderne Wärmeschutzelemente ersetzt, sind 20% der Aufwendungen (max. 40.000 € pro Wohnobjekt), verteilt über drei Jahre, als Investitionskosten steuerlich abzugsfähig.

Private Haus- und Wohnungsbesitzer konnten bis Ende 2019 bereits Handwerkerkosten über das Finanzamt steuerlich geltend machen. Absetzbar waren allerdings nur die Lohn- und Arbeitskosten, nicht aber die Materialkosten. Seit 01.01.2020 ist es jetzt auch möglich, die Kosten für Lohn und Material einer energetischen Gebäudesanierung bei der Steuer geltend zu machen.

Voraussetzung ist das Vorlegen einer ordentlichen Rechnung eines Fachunternehmens, der dazugehörige Überweisungsbeleg über den Rechnungsbetrag sowie eine Bescheinigung über die Durchführung einer energetischen Sanierungsmaßnahme durch ein Fachunternehmen oder einen Energieberater. Wird der Tausch von Fenstern und Türen aus eigenen Mitteln finanziert und keine Förderung der KfW beantragt hat, kann den Steuerbonus für Sanierungskosten vollumfänglich genutzt werden.

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