Alufenster

Ein Fensterrahmen kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. Sehr beliebt sind natürlich Kunststoff und Holz, aber eine besondere Alternative ist Aluminium. Fenster aus Aluminium werden immer beliebter und mittlerweile ist eine moderne Konstruktion möglich, dank der auch Alufenster sehr gute wärmedämmende Eigenschaften bieten.

Was sind die Vorteile von Alufenstern?

  • Das hochwertige Material ist sehr leicht und trotzdem äußerst stabil
  • Aluminium ist witterungsbeständig und rostet nicht
  • besonders langlebig: Alufenster haben eine Haltbarkeit von ca. 60 Jahren
  • wartungsfrei: ein Fensterrahmen aus Aluminium bleicht nicht aus und muss nicht regelmäßig gestrichen werden
  • die hohe Eigenstabilität bietet eine höhere Einbruchsicherheit

Oberflächenveredelung des Aluminiumfensterrahmens

Ein unbehandelter Aluminiumfensterrahmen würde oxidieren. Um das zu verhindern, wird das Aluminium mit einer Oberflächenveredelung versehen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Eloxieren oder Pulverbeschichten

  1. Eloxieren: Beim Eloxieren handelt es sich um ein elektrolytisches Verfahren. Dabei wird auf der Oberfläche des Aluminiumfensterrahmens eine Oxidschicht erzeugt, die sehr witterungsbeständig ist, sodass das Fenster noch länger ansehnlich bleibt.

  2. Pulverbeschichten: Die Pulverbeschichtung ist ein Elektrostatik-Verfahren. Auf den Aluminiumfensterrahmen, der vorher mit Polyester- oder Epoxidharz vorbehandelt wurde, wird ein spezielles Pulver aufgesprüht und dann geschmolzen und eingebrannt.

Wärmedämmung für Alufenster

Aluminiumfenster bieten prinzipiell eine schlechtere Wärmedämmung als Kunststofffenster oder Holzfenster, weil Aluminium Wärme besser leitet als Kunststoff oder Holz. Das macht Aluminiumfenster auch anfälliger gegenüber Temperaturschwankungen. Mittlerweile sind aber Konstruktionen möglich, mit denen die Nachteile der hohen Wärmeleitfähigkeit des Materials umgangen werden, sodass sie in einer Liga mit Kunststoffenstern und Holzfenstern mitspielen können.

Wichtige Elemente, um die Wärmedämmung eines Alufensters zu verbessern, sind eine Wärmeschutzverglasung, Glasabstandhalter, Profile mit integrierter Dämmung und ein perfekt schließendes, hochwertiges Beschlagsystem. Mit der Wärmeschutzverglasung wird zum einen der Wärmeverlust der Fensterflächen minimiert, wodurch die Wärme besser im Rauminneren gehalten wird, und zum anderen gelangt mehr Strahlungswärme der Sonne nach innen, wodurch die Heizkosten gesenkt werden.

Wie gut das Fenster tatsächlich gedämmt ist, darüber gibt der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) Auskunft. Mit der Messung des U-Wertes wird der Wärmeverlust von innen nach außen bestimmt. Beim Kauf von Aluminiumfenstern sollte das Hauptaugenmerk auf den Wärmedurchgangskoeffizienten des gesamten Fensters gelegt werden, da durch die Wärmeleitfähigkeit des Aluminiums schnell Wärmebrücken entstehen können. Grundsätzlich gilt, je niedriger der U-Wert, umso geringer der Wärmeverlust und umso besser sind die Wärmedämmung und der Energieverbrauch.

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Einbruchschutz für Alufenster

Einbruchhemmende Alufenster bieten besondere Sicherheit gegen Einbruchsversuche an Fenstern. Mit Sicherheitsbeschlägen in verschiedenen Widerstandsklassen, speziellem Sicherheitsglas, abschließbaren Griffen oder einem Fensteralarm schafft man Sicherheit gegenüber äußerer Gewalteinwirkung. Bei der Absicherung des Fensters sollte man nicht nur auf die Schlossseite achten, sondern auch an die Scharnierseite denken.

Wichtig bei der Neuanschaffung von Fenstern ist die Pilzkopfverriegelung. Mit dem Pilzkopfverriegelungssystem kann ein Aushebeln wirksam verhindert werden. Durch einen Anbohrschutz wird verhindert, dass der Zylinder von außen aufgebohrt werden kann. Will man sein Eigenheim noch besser gegen Einbruch schützen, kann auf Verbundsicherheitsglas zurückgreifen. Hier werden zwei oder mehr Glasscheiben mit einer reißfesten Folie verbunden. Bei Glasbruch gewährleistet die Folie das Haften der Glassplitter oder -scherben an der Folie, gleichzeitig wird der Zutritt in das Haus versperrt, da die Folie sich in ihrer Form nicht verändert und als Hindernis wirkt.

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Lärm- und Schallschutz für Alufenster

Schallschutzfenster halten den Lärm draußen, schaffen Ruhe im Wohnbereich und schützen vor störenden Geräuschen. Für den Lärm- und Schallschutz sorgen im Wesentlichen folgende Komponenten:

Die Wirksamkeit der Schalldämmung ist in den Schallschutzklassen eins bis sechs festgelegt. Klasse eins senkt dabei den Geräuschpegel um 25 bis 29 Dezibel gegenüber einem geöffneten Fenster, Klasse sechs um mehr als 50 Dezibel.

Wichtige Parameter wie Scheibendichte/-dicke, Scheibenzwischenraum, Scheibensteifigkeit sowie das Befüllen des Scheibenzwischenraumes mit Edelgas beeinflussen den Schall- und Lärmschutz wesentlich. Je dichter und dicker die verwendete Verglasung, desto höher ist der Schalldämmwert. Dickere Scheiben sind schwerer und verhindern das Schwingen der Scheibe. Je größer der Scheibenzwischenraum, desto höher ist der Schalldämmwert. Der Schallschutz wird außerdem durch den Abstand der einzelnen Scheiben in der Schallschutzverglasung beeinflusst.

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