Lichttransmissionsgrad (tL)

Die menschlichen Augen sehen im spektralen Bereich von 380 nm bis 780 nm. Die Seheindrücke sind von der gesamten Helligkeit wesentlich bestimmt in Wohn- und Arbeitsräumen. Der Wechsel hell beleuchteten Räume in dunklere fällt aus und bei größeren Unterschieden dauert es einige Zeit, bis die Augen angepasst sind. Die Versorgung mit Licht kann durch Innenraumbeleuchtung oder durch das Tageslicht geleistet werden.

Lichttransmissionsgrad (tL) in der Raumplanung

Die DIN 67507 legt den Transmissionsgrad Licht fest. Fenster und Türen sind nach ihr genormt. Licht ist oft nur ein kleiner Leistungsteil, der durchgelassen wird. Bedeutender ist der Gesamtenergiedurchlassgrad. Der tL ist von Material, seiner optischen Dicke, seinem Reflexionsgrad und der Beschaffenheit der Oberflächen abhängig. Beschichtungen und Rauigkeiten sind manchmal gut, manchmal gar nicht erkennbar. Mattes Glas erscheint gleichzeitig rau, nicht spiegelndes Glas wirkt ebenso glatt wie spiegelndes. Der Unterschied fällt auf, wenn sie vertauscht werden.

Tönungen und Antireflexbeschichtungen sind komfortabel

Getöntes Glas mindert übermäßiges Licht und hat oft Hitze blockierende Eigenschaften, sodass das in der Sonne sitzen kein zusätzliches Wärmeempfinden hervorruft, dennoch bleibt der Raum angenehm taghell. Antireflexbeschichtungen verhindern Blendungen bei kritischen Sonnenständen und helfen den Straßenverkehr sicherer und den Arbeitstag besser nutzbar zu machen. Der Lichttransmissionsgrad (tL) ist mit innovativen Gläsern zu einem wichtigen Auswahlkriterium geworden. Der neue Komfort erleichtert den Alltag. Weniger Pausen und ermüdungsfreieres Arbeiten durch geeignete Fenster erhöhen die Produktivität.

Lichtabsorptionsgrad und Lichtdiffusionsgrad

Die beiden Werte komplementieren bei Licht den Lichttransmissionsgrad (tL) eines Materials. Gebäude werden nach regionalen Lichtbedingungen und extremen Wirkungen zum Beispiel Blendungen zugelassen. Diese defensive Strategie kann durch neuartige Beschichtungen und Fensterkonstruktionen gelockert werden. Durch das Sonnenlicht belastete Räume können anders genutzt werden. Aus aggressivem Licht wird gutes Licht. Gleichmäßig angenehmes Licht tagsüber zum Arbeiten ist ein realisierbarer Traum mit dem optimalen Transmissionsgrad für Licht. Dabei sind die Fenstermaterialien preiswert und günstig. Wie bei der Sonnenbrille, funktionieren abschattende Pigmente auf Licht oder Temperatur ohne weitere Einflussnahme. Wärme kann durch Kunststoffe aus den Räumen gehalten werden.

Das ideale Raumklima wird entscheidend durch die Fenster bestimmt. Bei Licht ist das Fenster allein wichtig. Die Transmissionen müssen in der Spitze beschränkt werden, um angenehm gestaltet für Menschen zu sein.

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