Doppelfenster

Ein Doppelfenster besteht aus zwei Einfachfenstern, die parallel miteinander verbunden sind. Demzufolge befinden sich in der Fensteröffnung zwei separate Fenster, die hintereinander verschlossen werden und bei denen sich zwischen den Scheiben ein Isolationsraum bildet.

Die Vorteile der klassischen Doppelfenster liegen auf der Hand. Sie gewährleisten einen immensen Lärmschutz und tragen zu einer zusätzlichen Wärmedämmung bei. Durch die Verarbeitung zweifacher Rahmenkonstruktionen und deren Kombination mit Isolierglas tragen die Doppelfenster zu einer Einsparung von Energiekosten bei.

Panoramabild Doppelfenster

Varianten des Doppelfensters

  • Zargen-Doppelfenster

    Die Fensterflügel sind an einem Rahmen befestigt. Die äußeren Flügel öffnen sich nach außen und die inneren nach innen.
  • Verbundfenster

    Beide Flügel sind miteinander verbunden und besitzen einen gemeinsamen Drehpunkt im Fensterrahmen.
  • Vorfenster

    Bei Bedarf (kalte Jahreszeit) wird mittels einer Haltevorrichtung ein zweites Fenster vor das eigentliche Fenster montiert und zum Doppelfenster umfunktioniert.
  • Kastenfenster

    Sie gehören zu den ältesten Fensterformen, bestehen meist aus zwei hintereinanderliegenden Einfachfenstern und bilden einen geschlossenen Kasten. Die beiden Fenster können sowohl in einem gemeinsamen Rahmen oder in getrennten Fensterrahmen eingesetzt werden. Öffnen sich die äußeren Flügel nach außen und die inneren nach innen, dann spricht man von Hamburger- oder Gratzer-Kastenfenster. Bei der sogenannten Berliner- oder Wiener-Variante schlagen der äußere und der innere Flügel nach innen auf.

Wo werden Doppelfenster eingesetzt?

Das Doppelfenster erinnert an vergangene Zeiten und findet sich meistens nur noch in Altbauten. Es gehört zu den ältesten Fensterformen und lässt sich bis ins späte 16. Jahrundert zurückverfolgen. Im 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhundert galten diese Fenster als richtungsweisend und äußerst fortschrittlich. Vor allem in der Großstadt waren sie beliebt, da sie einen höheren Schallschutz gewährleisteten.

Mittlerweile wurden die Doppelfenster größtenteils von modernen Fenstern mit Isolierverglasung verdrängt. In Neubauten kommen Doppelfenster nur noch selten zum Einsatz.

Aufgrund des besonders guten Schallschutzes werden sie heute teilweise noch für Gebäude verwendet, die sehr dicht an verkehrsreichen Straßen, Bahnlinien oder Flugschneisen liegen.

Aber die häufigste Verwendung finden Doppelfenster aus Denkmalschutzgründen bei der Sanierung sehr alter Gebäude, um den Charme des Altbaus zu erhalten. In manchen Fällen müssen die Fenster bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude sogar aufwändig saniert werden, weil sie nicht einfach ausgebaut und entsorgt werden dürfen.

Doppelfenster aus unterschiedlichen Werkstoffen

Für die Montage der Doppelfenster, die auf einzelnen Bestandteilen technischer und konstruktionsbezogener Art basiert, werden neben den bewährten Kunststoffen nach wie vor metallene Werkstoffe wie Aluminium und massives Holz aus kontrolliertem Anbau und von hochwertigen Gehölzen verwendet. Als ausgewählter Kunststoff für Doppelfenster kommt insbesondere PVC zum Einsatz. Die durchsichtigen Komponenten bestehen aus unterschiedlichen Glasvarianten, zu denen auch gefärbte und gegen intensive Sonneneinstrahlung schützende sowie bruchsichere Materialien gehören.

Doppelfenster als Einbruchschutz

Durch die Verdopplung der einzelnen Montageelemente und durch die Verwendung einbruchsicherer Verschlüsse und Öffnungsvorrichtungen haben es Einbrecher immer schwerer, unbefugt durch Fenster in Räume einzudringen. Sie müssen erst die innovativen Sicherheitssysteme überwinden.

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