7-Kammersystem bei Kunststofffenstern

Das 7-Kammersystem bei Kunststofffenster bezeichnet eine Bauweise, bei welcher die Profile von Fensterrahmen und Fenstern aus sieben Kammern bestehen.

Warum sind 7 Kammern nötig?

Die ersten Profile für Kunststofffenster bestanden aus einer Kammer. Aus Wärmeschutz- und Schallschutzgründen wurden im Laufe der technologischen Weiterentwicklung von Kunststofffenstern Mehrkammer-Profile entwickelt, welche der besseren Wärmedämmung, der Kondenswasser-Abführung und der erhöhten Schallisolierung dienen.

Heuzutage findet man am häufigsten Fensterprofile mit 5 Kammern oder 7 Kammern. Bei beiden Systemen sind alle Kammern unterschiedlich groß und sie beinhalten entweder ein kleines Luftpolster oder schalldämmenden Kunststoffschaum. Durch die Kammern wird das Gewicht des Fensterprofils reduziert, aber die Stabilität und Festigkeit des Profils wird deutlich erhöht. Mit zusätzlichen Stahlarmierungen kann die Stabilität weiter gesteigert werden. Insbesondere bei Fenstern mit großem Breitenmaß ist das ein erheblicher Vorteil.

Im Grunde kann die einfache Formel angewendet werden: Je mehr Kammern ein Kunststoffprofil hat, umso besser sind die Eigenschaften der Wärmedämmung, des Schallschutzes und der Stabilität. Das 7-Kammersystem wird heute bei Kunststofffenstern verwendet, die sehr hohen Anforderungen genügen müssen. In der Regel handelt es sich dann um Kunststofffenster mit Dreifach-Verglasung und zusätzlicher Wärme- und Schallisolierung.

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