*Referenzgröße für Uw-Wert: 1230x1480 mm

Was macht ein Energiesparfenster aus?

Heutzutage ist es besonders wichtig den Energieverbrauch zu reduzieren, um Kosten zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Werden alte Fenster gegen neue ersetzt, sollte man darauf achten, dass diese dem Gebäudeenergiegesetz entsprechen und der Wärmeverlust deutlich minimiert wird.

Es gibt viele wichtige Faktoren, die man beachten muss, um die optimalen Wärmedämmeigenschaften aus seinem Fenster herauszuholen. Bei Energiesparfenstern ist jedes Bauteil, angefangen bei den Abstandhaltern bis zur Verglasung, optimal auf Wärmedämmung ausgelegt. Gut gedämmte Mehrkammerprofile sowie eine Wärmeschutzverglasung mit warmer Kante und Edelgas in den Scheibenzwischenräumen sorgen für hervorragende Werte.

Die Verwendung von Energiesparfenstern ist ein entscheidender Faktor, um Wärmeverluste zu reduzieren und Energie zu sparen. Die größte Auskunft über die Energieeffizienz von Fenstern geben der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und der Energiedurchlassgrad (g-Wert). Der U-Wert beschreibt die Wärmeleitfähigkeit von Bauteilen, also wie viel Energie von innen nach außen abgegeben wird. Das heißt, je kleiner der U-Wert, desto weniger Wärme geht verloren. Der g-Wert beschreibt den Energiedurchlass von außen nach innen, also wie viel Prozent der aufgestrahlten Sonnenenergie durch ein Fenster bzw. Balkon- oder Terrassentür in das Rauminnere gelangt. Hier ist gilt, je größer der Wert desto besser der Energiedurchlass von außen.

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Isolierende Verglasung

Den größten Teil des Fensters nimmt die Verglasung ein und genau hier verbirgt sich das meiste Potenzial zum Energiesparen. Die effektivste Art, um Geld zu sparen ist der Einsatz von Mehrscheiben-Isolierglas mit 3-fach Verglasung, denn hier entsteht ein zusätzlicher Scheibenzwischenraum, der gleichzeitig eine zusätzliche Wärmebarriere bildet. Die Glaszwischenräume werden mit durchsichtigen Edelgasen, i.d.R. Argon oder Krypton, befüllt und verhindern so die Wärmeabgabe nach außen.

Die Raumzugewandte Scheibe wird mit einer Spezialschicht überzogen, welche verhindert, dass die Wärmeenergie im Hausinneren nach draußen dringt, aber dennoch zulässt, dass die Wärmeenergie der Sonne in das Gebäude geleitet werden kann.

Damit die vorgegebenen Scheibenzwischenräume auch dauerhaft eingehalten werden, wird die Isolierverglasung im Randverbund mit Hilfe eines Abstandhalter-Profils auseinandergehalten. Umlaufende Abdichtung schotten den Zwischenraum ab, hier kommt der wärmetechnisch verbesserte Isolierglas-Randverbund, die sogenannte warmer Kante zum Einsatz. Für eine bessere Wärmedämmung verzichtet man heute weitestgehend auf wärmeleitendes Aluminium und setzt unter anderem auf Edelstahl, Kunststoff oder Struktursilikonschaum als Abstandhaltern.

Weitere Informationen zur Verglasung

Wärmedämmende Profile

Auch das Profil der Fensterrahmen bzw. der Fensterflügel spielt beim Energiesparen eine wichtige Rolle. Denn die beste Verglasung führt nicht zu den gewünschten Einsparungen, wenn es dem Rahmen an Qualität mangelt. Energiesparfenster können aus verschiedenen Materialien bestehen, während Holz von Natur aus gute Wärmedämmeigenschaft mit sich bringt, bestehen Kunststoffprofile aus mehreren Kammern. Die Anzahl der Kammern entscheidet über die Dämm- und Wärmeeigenschaften des Fensters. Energiesparfenster besitzen daher meist Systeme mit 6 oder 7 Kammern, die zusätzlich mit wärme- und schalldämmenden Kunststoff-Schaum gefüllt sind, um die speziellen Anforderungen an Energieeffizienz einhalten zu können.

Energiesparfenster leisten nicht nur einen guten Beitrag zum Klimaschutz, sondern erhöhen deutlich den Wohnkomfort und die Behaglichkeit Ihrer Wohnräume. Durch ihre besondere Konstruktion verhindern sie Zugluft, Tauwasserbildung und „Kältestrahlung“, denn die Oberflächentemperatur der raumseitigen Scheibe sinkt auch bei kalten Winternächten nicht unter 17°C. Der einzige Nachteil ist der höhere Preis, doch für diese Investionen können Sie auf Fördermittel der KfW-Bank setzen bzw. die Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen in Anspruch nehmen und durch das Einsparen von Heizkosten amortisieren sich die Ausgaben schnell wieder.

Rollläden - Zusätzlicher Wärmeschutz

Rollläden sind echte Multitalente, denn sie dienen nicht nur zum Abdunkeln der Räume, sondern sie leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Wärme- und Lärmschutz sowie in puncto Sicherheit. In der Übergangszeit und im Winter lässt sich mithilfe des Rollladens wertvolle Heizenergie sparen. Es lohnt sich deshalb bereits bei Einbruch der Dunkelheit diese herunterzulassen. Zwischen Lamellen und Fenster bildet sich eine Luftpolster, das im Winter isolierend als Kälteschutz wirkt und so den Wärmeverlust nach außen reduziert. Es ist also ein sehr guter Grund, auf geschlossene Rollläden in der kalten Jahreszeit zu achten.

Spezielle Ausführungen des Rollladens tragen zur weiteren Verbesserung der Dämmwirkung bei. Die einzelnen Lamellen des Rollpanzers bestehen nicht nur aus luftgefüllten Kammern, sondern sind zusätzlich mit Dämmstoff gefüllt. Bei modernen Rollläden werden die Rollladenkästen heute bereits mit einer entsprechend hochwertigen Dämmung hergestellt, sodass keine unnötigen Energieverluste durch Wärmebrücken in der Fassade entstehen.

Im Sommer geht es weniger um Energieverluste, sondern um ein angenehmes Raumklima. Tagsüber geschlossene Rollläden blockieren sehr effektiv die warme Sonnenstrahlung und halten die Hitze vom Gebäudeinneren fern. Die Räume bleiben angenehm kühl und auf eine Klimaanlage kann verzichtet werden.

Werden neue Rollläden im Rahmen der Fassadendämmung einbaut, kann die KfW-Förderung auch für die Erneuerung der Rollläden in Anspruch genommen werden. Sollen nur die Rollläden erneuert werden oder keine Förderung beantragt werden, können die Handwerkerrechnungen steuerlich geltend gemacht werden.

Fördermöglichkeiten für energetische Sanierung

Bei der energetischen Sanierung Ihres Eigenheimes kann jetzt viel Geld gespart werden, denn seit dem 01.01.2020 gibt es mehr Fördergelder von KfW Bank bzw. es besteht die Möglichkeit einen Teil der Kosten über das Finanzamt zurückzuholen. Es können sowohl einzelne Sanierungsmaßnahmen geltend macht werden oder komplette Sanierungsmaßnahmen, die mittels Sanierungsfahrplan schrittweise realisiert werden.

Hinweis: Sie müssen sich für eine Fördermöglichkeit entscheiden. Sie dürfen die Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen entweder bei der Steuererklärung geltend machen oder Fördermittel der KfW Bank in Anspruch nehmen.

Steuerliche Förderung

Steuerliche förderung
    Steuerliche Förderung
  • Steuervorteil: 20 % der Investitionskosten
  • maximal 40.000 €
  • über 3 Jahre verteilt

KfW Förderung

KfW Förderung
    KfW Förderung
  • Förderkredite und Zuschüsse
  • Bestandsimmobilien
  • Neubau

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